Wulff den Schuh zeigen - shoe for you, Mr. President!
Heute Samstag 7.1. 14 - 16 Uhr am Schloss Bellevue
Wer es nicht mehr zur Demo schafft, kann uns virtuell unterstützen. Wir bleiben mit dieser Veranstaltung online, bis Christian Wulff sich die Sache noch einmal überlegt an.
In den nächten Stunden verschieben wir den Termin um eine Woche. Die Demonstration findet heute statt. Die...
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Wulff den Schuh zeigen - shoe for you, Mr. President!
Heute Samstag 7.1. 14 - 16 Uhr am Schloss Bellevue
Wer es nicht mehr zur Demo schafft, kann uns virtuell unterstützen. Wir bleiben mit dieser Veranstaltung online, bis Christian Wulff sich die Sache noch einmal überlegt an.
In den nächten Stunden verschieben wir den Termin um eine Woche. Die Demonstration findet heute statt. Die Wetteraussichten sind ok.
Viel Spaß auf der Demo! Und sollte diese Seite nicht mehr verfügbar sein nach der Veranstaltung, schreibt uns an. Jürgen Jaenen, Martin Heidingsfelder oder Bettina Leonhardt für Euer feedback!
Orga vor Ort / Presseanfragen: Jürgen Jänen 0152 296 76143
Orga Facebook / Twitter: Martin Heidingsfelder 0173 56 12470
Das unhaltbare Verhalten von Herrn Christian Wulff anlässlich seines dubiosen Kredites veranlasst uns, unseren politischen Unmut kundzutun.
Das Amt des Bundespräsidenten ist ein Amt des Wortes. Ein Inhaber dieses Amtes soll integer und wortgewaltig, ehrlich und vertrauenswürdig sein. Der Bundespräsident vertritt nicht nur die Bundesrepublik nach außen, er soll auch mahnende und moralische Instanz sein.
Dies sehen wir als nicht mehr gegeben. Nicht dass Herr Wulff sich einen dubiosen Kredit hat geben lassen, kritisieren wir, sondern seinen Umgang mit dieser Thematik. Das Herr Wulff als Präsident der Bundesrepublik Deutschland eine Art „Pressezensur“ bei dem Chefredakteur eines deutschen Boulevardblattes versuchte und als dies nicht gelang, seine Kontakte zur Mehrheitseigentümerin nutzen wollte, finden wir verabscheuungswürdig.
Bei Johannes Rau hat Herr Wulff den Rücktritt gefordert.
„ Bei politischen Gegnern war Wulff vor Jahren allerdings weniger zurückhaltend, auch wenn es um die Ämter des Bundespräsidenten und des niedersächsischen Ministerpräsidenten ging.
"Wir brauchen einen unbefangenen Bundespräsidenten"
Im Jahr 2000 ging Wulff den damaligen Bundespräsidenten an. Johannes Rau stand wegen einer Flugaffäre unter Druck. Nachdem erneut Vorwürfe gegen Rau bekannt geworden waren, forderte der CDU-Politiker dessen Rücktritt. Wulff erklärte damals im "Focus", die SPD solle "Johannes Rau zurückziehen". Damit attackierte er den Präsidenten weit schärfer als seine Parteifreunde, die sich eher zurückhielten, um das Amt nicht zu beschädigen.
Wulff ruderte zurück, nachdem sich andere Unions-Politiker von seiner Rücktrittsforderung distanziert hatten. Er sei falsch wiedergegeben worden, erklärte Wulff gegenüber der "Berliner Zeitung". Zugleich betonte er aber, dass "wir gerade jetzt einen unbefangenen Bundespräsidenten" bräuchten und "ihn gegenwärtig nicht zur Verfügung haben".
"Ein Problem für die Würde des Amtes"
Auch mit dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsident Gerhard Glogowski ging Wulff hart ins Gericht, als der SPD-Politiker 1999 wegen der "Aida-Affäre" unter Druck geriet. Dabei ging es um die Bezahlung eines Besuchs von Glogowski bei einer Opernaufführung in Kairo. Wulff betonte damals, Vorteilsannahme sei "mit dem Amt des Ministerpräsidenten nicht vereinbar". Nach einer Reihe weiterer Vorwürfe trat Glogowski zurück.“ (Quelle Tagesschau.de)
Wir wollen mit der Aktion „Schuh zeigen“ Herr Wulff ermahnen, sein Verhalten zu überdenken und für sich die Konsequenzen zu ziehen, die er anderen vor Jahren angeraten hatte.