!!! there is a 5€ list for this night. this show is going to be very packed. if you want to be on the list, please email us ASAP !!!
Like many Berlin musicians and music fans, we were very happy to find out that the Schokoladen would stay open! Thanks to everybody who supported the people and the place! We're thrilled to see that one of Berlin's best venues could be saved.
So we're very excited about this show on April 4th, at the legendary Kitty Solaris´LoFi Lounge. Ian Fisher & The Past and Julia A. Noack will be sharing the stage that night.
For Julia A. Noack, it's been a while since her last band show in town, and for Ian Fisher, it'll be the first concert in Berlin as a full band!!!
That being said, all of you should come celebrate this beautiful event and the continued existence of the Schokoladen!
!!! The show starts at 20h. sharp, music must end at 22h !!!
- Be there at 19h, it´s going to be packed.
- Admission is 7 €
- We have a 5 € list. If you want to be on it, email us.
www.ianfisher.bandcamp.com
www.facebook.com/pages/Ian-Fisher/46543212331
www.julianoack.com
www.facebook.com/julia.a.noack.music
----
Ian Fisher – Vocals and Guitar
Max Andrzejewski - Drums (Expressway Sketches, New Found Land)
Simon Bauer - Bass (Hans Unstern Band, Berlin/Göteborg String Theory, Bernhard Eder, Slow Trio, Salt)
Ryan Carpenter - Wurlitzer, Backing Vocals, & 2nd Acoustic Guitar (The St. Louis MUNY Theater, The Nowhere Train)
Andreas Laudwein - Electric Guitar (The Alma Church Choir, Miss Kenichi, Lina Paul)
Ollie Samland - Pedal Steel (Strange Country, Bernhard Eder)
Ian Fisher & The Past (English Version):
IAN FISHER grew up in a forgotten little American town stuck between the shoulder of Highway 61 and the banks of the Mississippi River. Listen and you'll hear the rhythm of those wore-out pickup trucks beating the tired concrete in his words as the shameless power of his voice, like the undertow of that muddy water, drowns you in his songs. His borderless rambling feet crossed paths with THE PAST (A.K.A. The Best Damned Indie/ Country Band East of the Atlantic Ocean) while on a five year journey to Berlin, Germany, via Vienna, Austria. The six young American and German professional musicians recorded their special blend of indie and country music with the talented engineer Roy Knauf (Deichkind, Peter Fox) in September of 2011. Of the thirteen songs they recorded live in four days, they recently had four of them mixed by Hannes Bieger, mixer of Mia’s upcoming album and writer for Sound & Recording Magazine, and mastered by CALYX Mastering, which has mastered for everyone from Calexico and Jose Gonzalez to Tomte and Ja,Panik.
Ian Fisher & The Past (German Version):
“Reading backwards / looking for questions to my answers”. Kaum zu glauben, dass dieser Mann aus Missouri erst 24 Jahre alt ist. Ian Fisher hat bisher sechs Alben aufgenommen, über 1000 Songs geschrieben und ist mehrmals quer durch Europa getourt. Und er schreibt und singt Lieder, die tief mit der amerikanischen Folk-Geschichte verwoben sind und in ihrer Größe und Weisheit von jemand stammen müssten, der - wie man erwartet - schon mehr vom Leben gesehen hat.
Wenn Americana das neue große Ding nach Neo-Soul und 80s-Elektro-Indie werden sollte, wäre Ian Fisher der bärtige Coverboy dazu. Wenn nicht, wird er eben weiter mit seiner Stimme Clubs und Läden ausfüllen und weiterhin Menschen glücklich und berührt nach Hause schicken. Oder mit ihnen an der Bar über das Leben und die Weltpolitik sinnieren. Seine Musik verweist auf die großen Namen von Woodie Guthrie, Bob Dylan oder Jeff Buckley, könnte aber auch als eine traditionellere Version von Indie-Darlings wie Bon Iver, Okkervil River oder Bright Eyes (deren Heimat Omaha auch räumlich gar nicht weit von Missouri entfernt liegt) gehört werden.
Aufgewachsen zwischen dem Highway 61 und dem Fluss Mississippi, ging Ian Fisher mit 21 ins europäische Exil, studierte Politik in Wien, gründete dort mit Mitgliedern von Naked Lunch und A Life, A Song, A Cigarette eine Art österreichische Supergroup namens Nowhere Train, die mit Unterstützung des Radiosenders FM4 zwei Wochen mit dem Zug zum nächsten, täglich morgens noch unbekannten Konzertort tourte. Nach einem halben Jahr in New York zog er 2010 nach Berlin und wohnt inzwischen mit der Gruppe Ja, Panik zusammen.
Neben den beständigen Touren durch Europa arbeitet Ian Fisher derzeit an drei Alben gleichzeitig: An einem in Bandformation als Ian Fisher and the Past, an einem in Folk-Duo-Formation unter dem Namen Ian Fisher and the Present, und einem experimentelleren mit dem Titel Ian Fisher and the Future.
Die vorliegende EP ist der Vorbote des Band-Albums, selbstbetitelt als „Ian Fisher and The Past“, das bei Roy Knauf aufgenommen wurde, der u.a. mit Deichkind, Peter Fox und Miss Platnum zusammenarbeitete. Das Mixing übernahm Hannes Bieger, zuletzt mit dem neuen Mia.-Album beschäftigt. 13 Songs wurden in vier Tagen live eingespielt, in einer sechsköpfigen Formation aus Wegbegleitern und Freunden, die kaum ein paar Stunden zuvor zusammengefunden hatte, aber traumwandlerisch die Songs unterstützt. Hier schwingt der Bass, wimmert die Pedal Steel, verströmt die Wurlitzer-Orgel ihre Wärme, setzt die Band auf den Punkt ein, dass man unmittelbar die Weite des amerikanischen Hinterlands vor Augen hat. Hört man die Aufnahmen, wird man den Eindruck nicht los, dass es sich hier um die beste Indie-Country-Band östlich des Atlantiks handeln muss. Das komplette Album soll Ende 2012 erscheinen.
Aber das Entscheidende ist, dass hier jemand etwas zu sagen hat. Nicht nur über die großen Fragen der Liebe („Push yourself away from me/ so I can reach out and grab you“), über die persönlichen Zweifel, sondern auch über das, was da draußen und insgesamt schief läuft. Über die Fragen, die uns alle beschäftigen. Auf der Suche nach den Wegen, die diese Antworten uns weisen.
Peer Göbel (März 2012)
-----------------------------------
Julia A. Noack - vocals, guitar
Rainer Winch - drums, keys (Lisa Bassenge, Sonar Kollektiv, Yakou Tribe, JazzIndeed)
Uwe Langer - trombone (17 Hippies, Element Of Crime, Lüül)
JULIA A. NOACK - Presse Info
"Wenn man mal drüber nachdenkt, dann gibt es kaum Songwriterinnen aus Deutschland, die sich elegant und selbstverständlich auf englischsprachigem Terrain bewegen. Die Wahl-Berlinerin Julia A. Noack ist aber so eine. [...] Da ist zunächst mal Julias Stimme, die eben nicht wie alle anderen Fräuleinwunders klingt. [...] Dann sind da Julias Texte, die ganz ohne die zuweilen ungelenken Klischees nicht muttersprachlicher Künstler auskommen[...]. Und letztlich überzeugt Julia hier als Songwriterin, die etwas wagt: Nämlich ausholende Melodiebögen und poppige Refrains, die eben NICHT aus Credibility-Gründen gebrochen oder verbogen werden, sondern schlicht ausgelebt werden." - Ullrich Maurer, gaesteliste.de
Julia A. Noack wurde geboren in der Nähe von Köln. Ihre erste Gitarre bekam sie mit zehn Jahren, und ihren ersten Song schrieb sie mit sechzehn. Dennoch brauchte es eine ganze Schullaufbahn, einige Jahre im Ausland (USA, Paris, Athen) und ein abgeschlossenes Dolmetscher-Studium, bis es Julia klar wurde, dass es nie ausreichen würde, die Musik nur nebenher laufen zu lassen. 2006 entschied sie, ihre Musik endlich zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen, und zog nach Berlin.
Kurz danach erschien 2007 ihr Debüt- Album piles & pieces (phonector), ein folkiges, klassisches Singer-Songwriter-Album, das von den Kritikern hoch gelobt und vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.
2010 erschien Julia A. Noacks zweites Album 69.9 (Timezone). Der Gesang ist hier spröder, die Gitarren sperriger, die Texte, Kompositionen und Arrangements experimenteller. Man hört verstärkt Einflüsse aus dem Indie-Bereich; gezielt eingesetzte elektronische Sounds brechen das Akustische immer wieder auf. Und: Man hört die Band. Mit einer Handvoll exzellenter Berliner Musiker, die sie zum Teil auch bei ihren zahlreichen Live-Konzerten begleiten, hat Julia A. Noack ein Album eingespielt, das über das klassische Singer-Songwriter-Image hinauswächst. Wieder sind Presse und Publikum begeistert. Kritiker inspiriert das neue Werk zu Vergleichen mit Nick Drake, Cat Power, Aimee Mann und Sophie Hunger.
Mit bislang rund 50 Shows im Jahr tourt die Künstlerin durch Deutschland, die Benelux-Staaten, Österreich und die Schweiz. Ihre Live-Shows spielt sie im Duo, solo, oder mit ihrer kleinen Band.
Wer Julia A. Noack zuhört, ist gefesselt von ihrer Ausstrahlung, ihrer Authentizität, und der Bandbreite an Emotionen, die sie auf der Bühne zum Leben bringt. Mit einer Stimme, „die eben nicht wie alle anderen Fräuleinwunders klingt“ (Gaesteliste), singt Julia ihre Songs, die, mal kraftvoll und explosiv, mal verspielt und melancholisch, doch alle eines gemeinsam haben: Sie gehen direkt unter die Haut, krallen sich dem Hörer unverblümt und unverschämt emotional ins Fleisch, und sind so leicht nicht mehr los zu werden, sobald sie einmal in seiner Blutbahn sind.
Zurzeit arbeitet Julia A. Noack gemeinsam mit dem österreichischen Produzenten Alexander Nefzger (Clara Luzia, illute, Kommando Elefant, Mika Vember, Effi, André Heller) an ihrem dritten Album, das 2012 erscheinen soll.
www.julianoack.com
www.facebook.com/julia.a.noack.music
www.youtube.com/julianoack